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Gasherd für Gasflasche

Im Bereich des Profikochens setzt man schon lange auf Gasherde. Das Kochen mit Gas wird jedoch auch bei Hobbyköchen immer beliebter. Dies hat vor allem praktische Hintergründe. Mit einem Gasherd kann die Temperatur gezielter reguliert werden als bei einem mit Strom betriebenen Herd. Bei der Verwendung von Gas können die Flamme und somit die Temperatur stufenlos eingestellt werden, was für Köche aller Leistungsstufen mehrere Vorteile mit sich bringt.

Die besten Gasherde für Gasflaschen in der Übersicht – Starke Geräte für die Küche

Gasherd für eine Gasflasche kaufen – Worauf ist zu achten?

Wer einen Gasherd für eine Gasflasche kaufen möchte, sollte vor allem darauf achten, ob die notwendigen Anschlüsse vorhanden sind. Gasherde benötigen vor allem zwei Anschlüsse: eine Gas-Steckdose sowie einen Elektroanschluss. Die Gas-Steckdose wird mittels Festanschluss oder Gassicherheitsschlauch mit dem Gasherd verbunden.

Der Elektroanschluss ist für die elektrische Zündung und weitere elektrisch betriebene Funktionen des Gasherdes notwendig. Für den Anschluss von Gasflaschen sind spezielle Düsen notwendig, die oftmals vom Hersteller zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin gilt es darauf zu achten, alle bereits erläuterten Sicherheitsvorschriften zu beachten.

Gasherd für Gasflasche kaufen – Tests und Vergleiche anstellen

Die Auswahl an Gasherden ist groß. Daher ist es hilfreich, sich auf Vergleichsportalen einen Überblick zu verschaffen. Als Testsieger auf der Seite Computerbild ist der Gasherd „Beko FSM62320DWS“ hervorgegangen. In Bezug auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis konnte der Gasherd „Gorenje K 52 CLI Classico“ überzeugen.

Eine gute Möglichkeit ist es bei Amazon oder anderen Online-Shops mit Kommentarfunktion nach ausführlichen Rezensionen anderer Kunden und vorheriger Käufer zu suchen und auf diese Weise die Chance auf einen Fehlkauf zu minimieren.

Welche Arten von Propangasflaschen gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen Kleinflaschen und Großflaschen unterschieden. Die Verwendung von 5, 8, 11 oder 33 kg-Flaschen ist unter Einhaltung gewisser Einschränkungen erlaubt. Im Haus oder in der Mietwohnung dürfen ausschließlich Gasflaschen von maximal 16 kg zum Einsatz kommen. Gängiger sind 5, 8 oder 11 kg. Diese bezeichnet man als Kleinflaschen.

Alle Gasflaschen für Gasherde über 16 kg werden als Großflaschen bezeichnet. Propangasflaschen von einem Gewicht von 33 kg müssen in einem separaten Raum untergebracht werden. Doch nicht immer steht ein separater Raum zur Verfügung. Bei der Planung sollten also unbedingt die vorhandenen Lagerkapazitäten bedacht werden. Denn auch dafür gibt es Vorschriften, die sich am Gewicht der Gasflasche orientieren.

Wie lagert man eine Propangasflasche korrekt?

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Wie bereits erwähnt, dürfen im Haus oder in der Mietwohnung lediglich Kleinflaschen verwendet werden. Davon darf eine Gasflasche direkt angeschlossen sein. Eine weitere Gasflasche, die der Reserve dient, darf im Haus oder in der Wohnung aufbewahrt werden.

Wichtig zu beachten ist allerdings, dass niemals zwei Gasflaschen im selben Raum lagern dürfen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um volle oder leere Flaschen handelt. Weiterhin sollte unbedingt davon abgesehen werden, Propangasflaschen in Schlafräumen zu lagern.

Bei den Großflaschen sind die Vorschriften noch ein wenig komplexer. Großflaschen dürfen sich zwar im Gebäude befinden, müssen dann allerdings in einem eigens dafür vorgesehenen Raum stehen. Dieser Raum darf jedoch nicht beliebig gewählt werden, sondern muss gewisse Sicherheitsansprüche erfüllen.

Dies ist in der Praxis nicht immer realisierbar. Empfehlenswerter ist es daher, Großflaschen im Freien aufzustellen. Dort dürfen darüber hinaus auch Mehrflaschenanlagen aufgebaut werden und mehrere Gasflaschen gleichzeitig lagern.

Voraussetzung ist allerdings, dass die Gasflaschen im Freien vor dem Zugriff Unbefugter geschützt werden. Um dies zu gewährleisten, eignet sich beispielsweise ein Flaschenschrank aus feuerfestem Material.

Die richtige Düse ist von großer Bedeutung

Manche Gaskochfelder und Gasherde verfügen ab Werk über Düsen für Erdgas. Sofern man Herd und Kochfeld über Propangasflaschen betreiben möchte, sind dafür speziell konzipierte Düsen notwendig, um den Gasherd für bereits vorhandene Gasflaschen zu nutzen.

Die meisten Hersteller legen für den Gasflaschenbetrieb passende Düsen anbei. Damit stellt der Umbau von Erdgas zu Propan keine Schwierigkeit dar. Dennoch kann es nicht schaden, sich vorab zu erkundigen, ob die benötigten Düsen tatsächlich im Lieferumfang enthalten sind.

Was versteht man unter einem Druckminderer?

Ein Druckminderer, auch als Druckregler bekannt, ist entscheidend für die Funktionstüchtigkeit eines Gasherdes oder einer Gaskochplatte. Ohne einen Druckminderer würde nichts von beidem funktionieren. Ein Druckminderer reguliert den hohen, temperaturabhängigen Druck der Gasflasche auf ein gleichbleibendes Level.

Erst durch diesen Mechanismus kann das Gasgerät optimal betrieben werden. Entsprechend der Vorschriften aus den TRF (Technische Regeln Flüssiggas) müssen Druckminderer, die im Haus zur Anwendung kommen sollen, über folgende Ausstattung verfügen:

  • Thermische Absperreinrichtung
  • Manometer
  • Überdruck-Sicherheitseinrichtung mit Sichtanzeige
  • Handelt es sich um eine Großflasche, müssen die Sicherheitseinrichtungen OPSO und PRV unbedingt vorhanden sein.

Darf man eine Gasflasche bzw. einen Gasherd selbst anschließen?

Es ist grundsätzlich erlaubt, einen Gasherd sowie die Gasflasche selbst anzuschließen. Die Konstruktion sollte jedoch vor Inbetriebnahme von einem Fachmann begutachtet und für sicher befunden werden. Darüber hinaus ist eine regelmäßige Kontrolle empfehlenswert.

Bevor man die Gasflasche an den Gasherd anschließt, sollte man alle Sicherheitsvorschriften bedacht haben. Unterirdisch dürfen die Gasflaschen nicht zur Anwendung kommen. Befindet sich die Küche im Keller, ist die Installation also nicht möglich. Die Gasflasche darf keine Fluchtwege blockieren und nicht in Garagen aufgestellt werden.

Der Raum, in dem die Gasflasche stehen soll, muss regelmäßig gelüftet werden können. Außerdem muss die Gasflasche mindestens einen halben Meter entfernt von Wärmequellen platziert werden. In der Küche darf eine Kleinflasche von maximal 11 kg verwendet werden. Diese Menge reicht, abhängig vom individuellen Verbrauch, für drei bis sechs Monate aus.

Welche weiteren Unterscheidungsmerkmale gibt es bei Gasherden?

Gasherde gibt es in allen Preisklassen für nahezu jedes Budget. Es gibt Gasherde mit Elektrobackofen oder mit Gasbackofen. Gasherde können in nahezu allen Elektronikfachmärkten, sowie in Möbelhäusern oder im Internet erworben werden. Gasherde für Gasflaschen sind dabei eine besondere Abart dieser Gerätschaften, denn sie wurden auf die üblichen Passformen hin optimiert.

Gasflaschen, die für andere Zwecke als den Gebrauch mit einem Gasherd gefertigt wurden, können durch unpassende Druckpunktstellen nicht immer genutzt werden. Wichtig ist zudem stets auf die korrekte Kennzeichnung zu achten, denn nicht jede Gasflasche enthält das Porpangas.

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