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Dekorzucker

Viele Menschen nennen, wenn sie nach ihrem Hobby gefragt werde das Wort „Backen“. Das Zusammenrühren von Zutaten sowie das Experimentieren mit verschiedenen Geschmäckern macht vielen Menschen Spaß – egal ob jung oder alt. Zucker ist ein häufig verwendetes Nahrungsmittel in der Backwelt, dass man mit Dekorzucker auch verschiedenen Verzierungen erstellen kann, ist ebenfalls vielen bekannt.

Der beste Dekorzucker in der Übersicht – verschiedenen Farben sind beliebt

Was ist Dekorzucker?

Für den Fall, dass man das erste Mal mit Dekorzucker arbeitet, sollte man unbedingt wissen, was dieses Mittel überhaupt ist, nämlich einfacher Zucker, der mit Wasser, etwas Farbmittel und gegebenenfalls Sirup vermischt wurde. Diese Masse wurde getrocknet und konnte so in verschiedene Formen verarbeitet werden.

Für jede Eventualität gibt es die passende Raffinade. Bunte Sternchen eignen sich für Geburtstage oder weihnachtliche Kuchen, Perlen können so gut wie bei jedem Kuchen Verwendung finden und einfach farbliche Schnipsel ebenso. Das ist nur eine kleine Zusammenfassung von dem weiten Markt des Dekorzuckers.

DIY: Zucker zum Dekorieren selber machen

Natürlich ist es kein Hexenwerk Dekozucker selber herzustellen, zumindest nicht, wenn man nur den Anspruch hat diesen farblich zu verwenden. Bei Formen würde man da schon vor einer größeren Herausforderung stehen, da man winzige Formen zum Stampfen bräuchte.

Wenn man ein leeres, gesäubertes Marmeladenglas zur Hand hat, kann man dieses zur Hälfte mit einfachem, herkömmlichen Zucker füllen. Dieses kann man mit flüssiger Lebensmittelfarbe beträufeln. Die Menge hängt davon ab, wie intensiv man sich das Farbergebnis wünscht.

Für den Fall der Fälle, dass man keine flüssige Farbe zur Hand hat, kann man auch auf Pastenfarbe zurückgreifen. Diese muss nur vor der Anwendung mit etwas Wasser zersetzt werden. Das Gemisch wird nun mit einem Löffel vermischt.

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man fortfahren kann. Möchte man Puderzucker, muss man das Gemisch nun mit einem Stabmixer oder im Thermomix zu Pulver verarbeiten. Der letzte Schritt bleibt jedoch derselbe: Man sollte den Zucker nun für circa einen Tag stehen lassen, sodass die Flüssigkeit verdunsten kann. Dauert das zu lange, kann man ihn auf einem Teller ausbreiten und auf einen Heizkörper stellen oder sogar für kurze Zeit und bei niedriger Hitze in den Backofen machen.

Dekorzucker kaufen – Worauf ist zu achten?

Zucker ganz allgemein, kann in großen, verzehrten Mengen gesundheitsschädlichen sein, dieser Grundsatz bleibt auch bei Dekorzucker bestehen. Die aufputschende Wirkung unterstützt nicht nur Hyperaktivität sondern schädigt nachweislich die Zähne und kann die körpereigene Entwicklung von Hyperaktivität fördern.

Da in den meisten Kuchen ohnehin schon überdurchschnittlich viel Zucker Anwendung findet, kann die zusätzliche Verzierung mit Dekorzucker schnell über das Ziel hinausschießen. Jedoch ist das eine persönliche Entscheidung von jedem Hobbybäcker, in die keiner verurteilen darf.

Zucker-Verzierungen von Dr. Oetker

Cupcakes mit Dekorzucker

Eine bekannte und beliebte Marke trägt den Namen „Dr.Oetker“. Das Familienunternehmen wurde im Jahr 1891 von August Oetker in Bielefeld gegründet. Der Hersteller mit dem weiß, rot, blauen Logo findet man in vielen Regalen in den unterschiedlichsten Geschäften.

Im Sektor Dekorzucker findet man verschiedene Varianten, wie zum Beispiel diese mit folgenden Produktnamen:

  • Icing
  • Dekor Konfetti
  • Dekor Kreation Pastell Mix
  • Dekor Kreation Grüner Mix

as ist nur ein kleiner Einblick von der Varianz, die Dr. Oetker anbietet. Im Internet kann man sich auf ihrem Online-Shop noch zusätzlich durchklicken und inspirieren lassen.

Dekorzucker – Test und Vergleiche

Neben Dr.Oetker gibt es viele weitere Marken, die sich auf dem Dekorzucker-Markt durchsetzen möchten. Hier wäre Diamant und RUF zu nennen. In der Qualität unterscheiden sie sich kaum voneinander – ebensowenig in dem Preis. Sie heben sich jedoch von Discouner-Eigenmarken ab, deren Preise meistens etwas niedriger sind. In der Qualität schmeckt man Unterschiede. Ob das einem wichtig ist, hängt von der eigenen Geschmacksempfindung ab und liegt daher im eigenen Ermessen.

Zuckerersatz im Überblick

Der Trend zuckerfrei zu leben, wird immer beliebter und von mehr und mehr Menschen in Angriff genommen. Aber da nicht jedes Gericht, geschweige denn ein Kuchen ohne Zucker schmeckt, gibt es Alternativen, die im Folgenden vorgestellt werden.

  • Honig: Das Naturprodukt kann in geringeren Mengen verwendet werden und schmeckt ebenso gut.
  • Kokosblütenzucker: Dieser Ersatz ist optimal für Diabetiker, da nach dem Verzehr der Blutzuckerspiegel kaum ansteigt
  • Zuckerrübensirup: Diese Alternative hat einen starken Eigengeschmack und sollte nicht zum Backen verwendet werden.
  • Birkenzucker: Das Mittel, das auch unter dem Namen Xylit bekannt ist, kann als guter Zuckerersatz dienen – für Hefeteig jedoch ungeeignet.
  • Ahornsirup: Eine Zuckeralternative für Veganer und solche die den „Vegan-Lifestyle“ leben wollen und kann in jedem Bereich der Koch- und Backwelt eingesetzt werden.
  • Xucker: Nicht zu verwechseln mit Zucker und ist eine Mischung aus Xylit und Erythrit. Es wird also aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und überzeugt in jeglichen Bereichen.

Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit man bereit ist, auf Zucker zu verzichten. Wichtig ist es ausbalanciert zu bleiben und in kein Extrem zu verfallen. Verzichtet man im Teig auf herkömmlichen Zucker, kann man zur Verzierung problemlos Dekorzucker verwenden.

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