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Backschokolade

Backen ist glücklicherweise ein jahreszeiten-unabhängiges Unterfangen. Egal ob im Sommer oder Winter, so gut wie keiner kann leckerem Kuchen, Keksen oder Ähnlichem widerstehen. Für Hobbybäcker ein echter Segen, denn welcher passionierte Konditor könnte ein halbes Jahr auf das Hobby verzichten? „Schokolade stellt keine dummen Fragen, Schokolade versteht“, so geht ein bekannter Spruch, den man auch auf vielen Schürzen findet.

Die beste Backschokolade in der Übersicht – Schokolade ist immer beliebt

Kochschokolade, Blockschokolade oder Kuvertüre?

Kochschokolade ist vergleichsweise eine weniger qualitative Schokoladenform. Sie beinhaltet nur 30% Kakaoanteil und wird mit Zucker, Wasser, Kakaobutter und -pulver gestreckt. In den meisten Backrezepten wird sie geschmolzen und als Verzierung oder als Zusatz im Teig gedacht.

Kuvertüre ist sehr ähnlich zu Kochschokolade, enthält aber mehr Fett. Dieses Merkmal macht sie optimal, um sie als Glasur zu Verwenden. Sie wird in der Regel geschmolzen und lässt sich optimal verteilen.

Blockschokolade ist überraschenderweise genau dasselbe wie Kochschokolade. Die Verwirrung der zwei verschiedenen Bezeichnungen ist der deutsch Sprachvielfalt zu Lasten zu legen. Der Ausdruck „Kochschokolade“ ist im österreichischen Sprachraum zu finden, während „Blockschokolade“ im deutschen Raum verbreiteter ist.

Backschokolade kaufen – Worauf ist zu achten?

Backschokolade ist die Schokolade, die über den größten Kakaogehalt verfügt. Sie besteht mindestens aus 70% aus reinem Kakao, während der Rest Fett ist. Dieses Wissen ist wichtig, da man so beim Kauf nicht nach der Bezeichnung „Backschokolade“ Ausschau halten muss, sondern jede Schokolade verwenden kann, sofern sie mindestens 70% Kakaoanteile hat.

Rezept mit Backschokolade

Um zu veranschaulichen, wie Backschokolade in einem echten Rezept verwendet wird, wird im Folgenden ein Rezept für Schokoladenkekse vorgestellt. Folgende Zutaten werden benötigt:

  • 60 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 40 g grob gehackte Schokolade
  • 40 g Backschokolade
  • 40 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 40 ml Schokoladen-Tröpfchen
  • 14 g grob gehackte Walnüsse

Als vorbereitenden Schritt kann man den Backofen auf circa 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und das benötigte Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen. Daraufhin beginnt der Spaß, indem man das Backpulver zusammen mit dem Mehl und dem Salz vermischt. Die Blockschokolade hacken, mit der anderen Schokolade vermischen und gemeinsam mit der Butter für 3 Minuten in den Ofen stellen.

Im nächsten Schritt wird der Zucker mit dem Ei gemeinsam geschlagen, bis sich eine nette Masse vermischt hat. Das Vanillepulver wird gefolgt von der geschmolzenen Schokolade hinzugegeben. Nun sollte vorsichtig und langsam unter ständigem Rühren das Mehl hinzugegeben werden.

Als nächstes sollte nach einigen Minuten ein glatter Teig entstanden sein, zudem nun die Schokotropfen und die Nüsse vermischt werden. Zum Verteilen auf dem Blech wird empfohlen ein Löffel zu verwenden. Mit diesem können circa 12 gleichgroße Haufen verteilt werden. Zwischen diesen sollte unbedingt genug Abstand sein.

Im vorgeheizten Ofen brauchen die Kekse circa 10 Minuten. Danach sollte man sie aber nicht sofort verspeisen, da sie noch einige Zeit benötigen um hart zu werden. Zudem kann frische Backware schnell Bauchschmerzen verursachen.

Backschokolade – Test und Vergleiche

Backschokolade in einem Stueck

Das Internet bietet fast zu jedem Thema Testseiten an, mit deren Hilfe man sich einen guten Überblick verschaffen kann. Backschokolade ist leider ein zu wenig erforschtes Fachgebiet, weswegen man kaum fündig wird. Das ist jedoch kein Grund die Hände in den Schoß zu legen und aufzugeben! Man sollte aus der Not eine Tugend machen, doch wie?

Das kann man tun, indem man sich vornimmt selbst zum Experten zu werden. Warum nicht die Person sein, die anderen Ratschläge gibt? Man kann verschiedene Backschokoladen ausprobieren und diese Erfahrungen beispielsweise durch Amazon Rezensionen teilen. Das hilft dabei sich über seine Erfahrungen klar zu werden und kann damit noch etwas Gutes tun.

Schokoladentypen – Was muss man wissen?

Es gibt nicht nur viele verschiedene Formen von Schokolade, sondern auch noch verschiedene Typen. Wie diese sich unterscheiden, ist eine Wissenschaft für sich. Folgendes sollte man wissen:

Die dunkelste Schokolade ist eindeutig die Bitterschokolade und hat einen ähnlich hohen Anteil an Kakao wie die Backschokolade. Schokoladen mit weniger, aber noch hohem Anteil sind die Halb- und Zartbitterschokolade. Beide haben einen Anteil von circa 50%. In all diesen Typen ist keine Milch vorhanden.

Vollmilchschokolade ist die bekannteste und wird von den meisten Menschen gerne verzehrt. Sie ist um einiges weicher als ihre bitteren Verwandten und hat einen Kakaoanteil von weniger als 50%. Der letzte Typ ist die weiße Schokolade. Sie beinhaltet keinerlei reinen Kakao und dürfte strenggenommen gar nicht aufgelistet werden.

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